AG1-Soziale Stadt NIKOLA: TEMPO 30 alleine reicht nicht

Aufgrund des tragischen Unfalls im Kreuzungsbereich Schwestergasse / Hans-Wertinger-Straße bei dem ein siebenjähriges Schulkind zu Tode kam, ist eine Neubetrachtung der Verkehrssicherheit der Fußgänger und Radfahrer zwingend notwendig. Deshalb beantragt die AG 1 – Soziale Stadt Nikola mit Sprecher Willi Forster folgende Änderungen:

  1. Schaffung einer durchgehenden Fahrradstraße auf dem Damm der Flutmulde von der Harlanderstraße bis zur Mainburger Brücke
  2. Schaffung eines Fußgänger- und Radfahrüberweges nach dem Vorbild der „Erlanger Standartlösung“ über die Schwestergasse auf Höhe Hans-Wertinger-Straße (ersatzweise Zebrastreifen)
  3. Reduzierung der Geschwindigkeit auf der Schwestergasse (Tempo 30 von Einmündung Liebigstraße bis Stethaimerstaße)
  4. Anbringen einer Zick/Zack-Linie zum Kurvenbereich hin (östlich), Fahrtrichtung Industriegebiet
Bei einer Verkehrszählung von 07.00 bis 08.00 Uhr durch einen Verkehrsexperten vom VCD wurden im Kreuzungsbereich 170 Radler, 29 Fußgänger und 272 PKW gezählt.

Auszug aus dem Antrag: ..Diese Zahlen und das aktuelle Unglück verdeutlichen, dass Handlungsbedarf besteht. Durch den jetzt schon sehr hohen Fahrradanteil, ist diese offizielle Fahrradverbindung für eine durchgehende Fahrradstraße (Hans-Wertinger-Straße – Harlanderstraße) sehr geeignet. Die genannten Straßen sind reine Anwohnerstraßen. Das Parkraummanagement wird für zusätzliche Verkehrsberuhigung in dem Straßenzug sorgen. Durch die Installation eines Zebrastreifens und Fahrradfurt (ersatzweise Zebrastreifen) ist eine sichere Querung der Schwestergasse gewährleistet. Durch die Temporeduzierung des mot. Verkehrs wird diese Sicherheit zusätzlich erhöht. Es wäre sogar eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 20 km/h im Querungsbereich denkbar. Es ist auch davon auszugehen, dass der vergleichsweise niedrige Fußgängeranteil auf das tragische Unglück zurückzuführen ist und viele Schulkinder jetzt mit dem Elterntaxi zur Schule gebracht werden. Durch die beantragten  Maßnahmen könnte die Sicherheit für Schulkinder, Fußgänger und Radfahrer erhöht werden und gleichzeitig der hohe Anteil des mot. Verkehrs, der auch viel aus Schleichwegverkehr besteht, reduziert werden.

Die Zick/Zack-Linie östlich) vor dem Kreuzungs- und Kurvenbereich verbessert die Sichtbeziehungen und die Übersichtlichkeit erheblich.

Der Antrag wird vom VCD Landshut / Dingolfing/Landau – Sigfried Polsfuß unterstützt.

Foto:
Pixabay

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